Casale Le Crete
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View of Alba Fucens and Mount Velino behind Archeological site Roman amphitheater
Die Ausgrabungen von Alba fucens und die Kirche San Pietro
Die archäologischen Ausgrabungsstätten von Alba fucens auf 1016 Meter Seehöhe wurden 1949 entdeckt und liegen gegenüber den Ebenen von Palentini. Sie belegen die Existenz einer von den Equern errichteten Stadt. Die Equer waren ein kriegerisches Volk, das mehr als einmal die Expansionslust Roms in die Schranken wies.
Im Jahr 458 v.Chr. erlitten die Equer, so wie auch die Volsger, eine erste und harte Belagerung durch Cincinnatus. Es gelang diesem römischen Feldherrn jedoch nicht, das Innere der Festung zu erobern. Erst 303 v.Chr. wurden die Equer endgültig unterworfen. Alba fucens wurde Colonia Latina "sine sufragio" und in der Folge römische Stadt und stieg als solche zur bedeutendsten und bevölkerungsreichsten Ansiedlung der Gegend mit ca. 30.000 Einwohnern auf. Im Rahmen der Ausgrabungen sind die alten italischen Stadtmauern (Ende des 4.Jahrhunderts v.Chr.) kostenlos zu besichtigen. Ebenso auch das einstige Stadtzentrum mit der Kreuzung der beiden Haupststraßen Miliarium und Decumanus maximus, das Forum, die Thermen, der Herkulestempel, die ehemaligen Geschäftslokale sowie das Amphitheater mit seiner hervorragenden Akustik (Anfang 1. Jahrhundert v.Chr.).
Auf den Grundmauern des Apollotempels wurde die Kirche San Pietro erbaut, eines der Juwele romanischer Baukunst im Abruzzo. Kunstgeschichtlich interessant sind die Mosaiken und Marmorkunstwerke, die die Kanzel und die Ikonostase schmücken. Das Kircheninnere ist von eindrucksvoller Schönheit. Die Steinmauern auf der linken Seite sind besser erhalten und stammen noch vom alten italischen Tempel. 1915 wurde die Kirche durch ein Erdbeben fast zur Gänze zerstört, doch anschließend originalgetreu wieder aufgebaut.



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